Benissa
Die Stadt zwisch Meer und Gebirge
Benissa, eingeschlossen in
das Herz des Küstengebietes der 'La Marina', hat
ca. 10000 Einwohner. Der Ort liegt zwischen
Valencia und Alicante und ist durch ein gutes
Straßennetz mit anderen Orten an der Costa
Blanca, ganz Spanien und dem Rest Europas
verbunden. Dies alles dank der N-332
(Nationalstraße), der Autobahn A-7, einer guten
Zugverbindung und dem nationalen und
internationalen Busverkehr. Der Stadtkern liegt
275 Meter über dem Meerespiegel und nur wenige
Kilometer vom Meer entfernt.
Im vergangenen
Jahrhundert und zu Beginn dieses Jahhunderts war
die Landwirtschaft die Haupteinahmequelle der
Stadt. Heute ist dies der Tourismus.
Viele tausend Touristen haben die Stadt schon
besucht und konnten sich davon überzeugen, daß
hier keine Wünsche offen bleiben.

Die Geschichte der Stadt
Verschiedene
Ausgrabungen belegen prähistorische Aktivitäten
in Benissa. Die Entdeckung dreier kleiner
Höhlenwandmalereien im Gebiet von 'Pinos' sowie
der Fund alter Münzen, Urnen etc. deuten ebenso
auf die Anwesenheit römischer Kultur hin.
Der Ortsname 'Benissa' geht auf arabischen
Ursprung zurück. Auch heute tragen noch viele
Orte der Umgebung arabische Namen. So zum
Beispiel: La Alfama, la Rapita, el Rafalet...
etc. Das bestätigt die These, daß Benissa
bereits von einer arabischen Bevölkerung bewohnt
wurde, als Jaime I. -der Eroberer- die Stadt im
Jahre 1248 erreichte.
Nach der Vertreibung der Mauren (1609) wurde das
Gebiet durch umgesiedelte Bürger aus den
Pyrenäen, aus Katalonien und Aragon neu
bevölkert. Aus dieser Zeit findet man heute noch
die Reste der Mauern, die Benissa einst umgaben.
Küste und Gebirge
Benissa
besitzt 4 Kilometer flaches Küstengebiet mit
ruhigen Buchten die zwischen Pinienwäldern und
Steilküste liegen, wie z.B. Les Bassetes, La
Fustera, Els Pinets, La LLobella, el Abogat und
el Baladrar, die die Linien des Meeres und die
Höhe der Berge miteinander verbinden. Ideal
eignen sich diese für den Wassersport.
Benissa erhebt sich zu einem zwischen 400 und 800
Meter hohen,
Amphitheater, in dem sich die Gebirgsketten von
Olta, Bernia, LLoma LLarga, la Solana und el
Castellar erheben.

Unterhalb von 300 Metern dehnen sich eine Anzahl
von Flußläufen aus. Ein plötzlicher Wechsel
der Landschaft führt Sie zu terrassenartigen
Feldern, wo Orangen- und Olivenbäume stehen. Die
Landarbeiter errichteten unter großen
Anstrengungen Natursteinmauern, die diese
Terrassen stützen.
Das Berniagebirge bietet einen idealen Rahmen zum
Wandern. Der Pfad PRV 7 ist als Wanderweg
ausgezeichnet. Dieser Pfad hat seinen Ausgang bei
der Quelle von Bernia und verläuft durch einen
natürlichen Tunnel, der durchquert werden kann.
Am Ende dieses Tunnels bietet sich dem Wanderer
eine der herrlichsten Aussichten, die die Küste
zu bieten hat.
Benissa
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